DSGVO
Worum geht es bei der DSGVO?
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine EU-weite Verordnung, die seit dem 25. Mai 2018 gilt. Sie regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten in allen Mitgliedsstaaten einheitlich und stärkt die Rechte der Betroffenen.
Ziele
- Stärkung der Rechte Betroffener
- EU-weite Vereinheitlichung des Datenschutzrechts
- Mehr Transparenz bei der Datenverarbeitung
- Stärkung der Rechenschaftspflicht von Unternehmen
Was regelt die DSGVO?
- Wann und wie personenbezogene Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden dürfen
- Welche Rechte Personen gegenüber datenverarbeitenden Stellen haben
- Welche Pflichten Unternehmen und Organisationen erfüllen müssen
- Welche Sanktionen bei Verstößen drohen
Rechte der Betroffenen
- Auskunft (Art. 15)
- Berichtigung (Art. 16)
- Löschung, „Recht auf Vergessenwerden“ (Art. 17)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20)
- Widerspruch (Art. 21)
Pflichten für Unternehmen
- Nachweis der Einhaltung (Rechenschaftspflicht)
- Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30)
- Datenschutz-Folgenabschätzung bei risikoreichen Verarbeitungen
- Benennung eines Datenschutzbeauftragten, sofern erforderlich
- Meldung von Datenschutzverletzungen an die Aufsichtsbehörde in der Regel innerhalb von 72 Stunden
Warum ist die DSGVO wichtig?
- Sie schützt die Privatsphäre in der digitalen Welt
- Sie schafft Vertrauen im Umgang mit Daten
- Sie sorgt für klare Regeln in der EU
- Sie ermöglicht Sanktionen bei Missbrauch
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